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Marokko 2012, zweiter Teil

Das Laden der Seiten, mit den vielen großen Bildern macht das Laden langsam, deswegen zwei Teile und jetzt geht es weiter:


Di+Mi, 9.-10. Oktober 2012 Ait Ouazzag Thomas' Friedrich Farm

. . . ich finde, die Thodra kann man ruhig mehrmals in verschiedene Richtungen fahren, ist man erstmal am Touritrallalla vorbei ist die Aussicht wild und schön. Also ging es am nächsten Morgen wieder die Thodra hoch, bis Ait Hani und von da über Amellago die Rheris Schlucht hinunter.

Irgendwann geht’s links ab nach Asfla und immer über kleine Teerstraßen Rtg. Rich. Weiter Gourrama, Rtg Beni Tajjite zu Thomas Farm.


Bei Thomas gab es dann am nächsten Tag die fast schon obligatorische botanisch-, geologisch-, archäologische Wanderung, mit viel Wissenswertem. Wir bestiegen einen Berg mit heiligtum und Tumulus Gräbern, besichtigten eine alte verfallene Kasbah mit einer Ölmühle und einer noch intakten Fougara. 








































Do+Fr, 11.-12. Oktober 2012

Ein Glanzstück gleich mehrere Tage lang begann an diesem Morgen, bestehend aus gleich mehreren Etappen der alten Dakar Rallye. Erster Punkt, der Col de Belkassem, gefürchtete felsige Steilstrecke, zwischen Beni Tajjite und Boudenib. Achtung, in fast allen grenznahen Orten gibt’s wegen dem umfangreichen Schmuggel, keine oder wenig Tankstellen. Kennt man jemand, kann man für 0,45 €/l Diesel tanken.
Nach ein paar hundert Metern Rtg. Boudnib ist der Einstieg für die ganz legendäre Piste über das Hamada al Ghir. Ich finde diese Piste deswegen so schön, weil sie vergleichbar ist, mit den großen algerischen Pisten im Grand Erg, mit teilweise hundert(en) Km Sichtweite. Es wird viel dummes Zeug von den Helden- Selbstdarstellern über diese Piste erzählt. Ja, sie liegt unmittelbar an der algerischen Grenze aber man kann nicht unbeabsichtigt hinübergelangen. Zahlreiche Militär- Checkpoints und die Topografie verhindern das. Wenn man nachts Fahrzeuge hört oder sieht, sind das Spritschmuggler, die harmlos sind, wenn man sie in Ruhe lässt. Manche kommen auch, um etwas zu verkaufen. Ein paar schöne, spektakuläre Plateauwechsel mit gut befahrbaren Steilstücken gibt’s auch für das 4x4 Herz.
Die HdG Piste endet bei der Gabelung am nordöstlichen Ende des Erg Chebbi, wo man sich entscheidet, das EC an der Ostflanke entlangzufahren, wobei man den Schwierigkeitsgrag selbst bestimmt, je nach Nähe zu den Dünen.
Unser Ziel für den Abend ist Merzouga, CP+Hot Ocean des Dunes, und eine Familie, die ich schon ewig kenne, die es auch mit den Deutschen versteht umzugehen. Dafür gibt’s lecker Tagine und Couscous und nachher was auf die Ohren getrommelt (wenn man lieb fragt).













Nach Überquerung der N 10 auf dem Weg zum Hamada du Guir - eine meiner Lieblingsstrecken































Vom Hamada du Guir kommt man von der NO Seite zum Erg Chebbi




.  .  .  zu meinem seit den 70er Jahren geliebten Hotel und CP Ocean des Dunes











Geisterstadt Mfis, SO vom Erg, wie meistens in MA eine ehemalige Mine





Sa 13. Oktober 2012 Hassi Rembia, Hassi Fougani,

. . . weils so schön ist und weil wir uns freuen, mit den fähigsten Autos aus dem ganzen Verein alleine weiterzufahren, starten wir zwei Toyota Hiluxe am nächsten Morgen und umrunden den Erg Chebbi schön eng, über die Dünenausläufer. Ulli Tempelwächter zeigts mir und ich lerne ganz schnell mit Riesenspaß und wir haben uns keinmal eingebuddelt.
Wir passieren Taouz und finden die nördliche Umgehung des Oued Rheris (einige Jungs wollten uns auf die südliche schicken, auf der man dann aber die teuren Abschlepper braucht, mit denen diese Saubengels zusammenarbeiten). Aber, wer unvorbereitet da reinfährt hat es auch ein Bisschen verdient. Also, vorher planen und ggf. fragen. Landschaftlich ist es sehr schön und teilweise auch sandig. Früher war es auch einsam, jetzt hat man die Wahl unter vielen Camps und Restaurants. Wir ziehen daher vor, das Oued in nördlicher Richtung zu verlassen, wo sich auf einem Berg eine Geisterstadt befindet. Dort übernachteten wir im 1000 Sterne Hotel mit Lagerfeuer.























Das nennt man Pistenschaden




Sonntag, 14. Oktober 2012

So, 14. Oktober 2012 Fezzou, Alnif zurück nach Tinerhir

. . . über Fezzou, Alnif zurück nach Tinerhir und einen Teil der anderen wieder getroffen aber diesmal einen anderen CP ausprobiert, naja, beim nächsten Mal geh ich wieder zum Soleil . . .




Da meinst du, du wärest ganz weit ab, dann kommt einer mit dem Moped und will dir einen falschen Weg schicken






Montag, 15. Oktober 2012 Sahro Gebirge

Als nächstes steht das Sahro Gebirge auf dem 4x4 Menüzettel, für die, die mal wieder das OME Fahrwerk und den Popometer testen wollen. Ich find es immer wieder schön, diese spektakulären Gebirgslandschaften beim Tizi n‘ Tazazert. Da wir schneller fertig sind, als erwartet, fahren wir danach auf Straße weiter bis zum fiesen aber praktischen CP Municipale in Ouarzazate – er liegt eben günstig zum zu Fuß gehen in Stadtnähe und wir machen noch Shopping



























Di-Mi-Do, 16.- 18. Oktober 2012 Ait Benhaddou, Telouet

Aus der Rundtour: Kasbah Ait Benhaddou, Telouet machen wir dann nachher einen Abstecher zwei Tage über den Tizi n‘ Tichka nach Marakech. In Ou‘ und M’kech wollten wir eigentlich Stefan und Christiane wieder treffen, aber entweder waren sie vor- oder hinter uns, aber immer nahe.
Früher habe ich immer dementiert, wenn jemand sagte, die Marokkaner wollen nur bescheißen. Mittlerweile kann man das bei aller Liebe zum Land nicht mehr. Wir hatten keinen einzigen Kontakt in M’kech, wo nicht das Bescheißen im Vordergrund steht.
Ich befürchte, dass das für die Entwicklung des Tourismus in Marokko nicht gut gehen wir. Wenn zu den mittlerweilen nicht mehr niedrigen Preisen für oftmals nicht mehr im Land gefertigten „Handwerksartikel“ auch noch, nicht mehr als Folklore zu verstehende Betrugspraktiken kommen, ist das nicht mehr vertretbar – und die Touris stimmen mit den Füßen ab.



CP Nekob






















Fr+Sa, 19.-20. Oktober 2012 Marrakech - Foum Zguid

Verabschiedung von Erika, Ulli und Leon, die Fahren nach Norden und wir, nun alleine, zurück nach Ou‘ und dann über Tazenakht nach Foum Zguid. Dort treffen wir an einer Tankstelle den kompletten anderen Verein. Die haben schon getankt und fahren weiter, laden uns ein, einen Übernachtungsplatz zu finden. Leider machen sie falsche Angaben für einen Treffunkt, so dass das nicht klappt. Wir fahren aber auch gerne alleine, die wirklich südliche Lac Iriqui Piste. Weils so schön ist fahren wir noch hin- und her und übernachten im Dayet Chegaga




















M'hamid




So+Mo, 21.-22. Oktober 2012 Foum Zguid - M'hamid

Paradise Garden, CP+Hot, Treffen des Sahara Club, die gemachten Zusagen der Betreiber sind leider ein Reinfall, der Platz ist seit zwei Jahren von den niederländischen Betreibern verlassen und in einem schlechten Zustand.
Da wir mit den Leuten auch nicht recht warm werden (bis auf einige wenige), ziehen wir es vor weiter zu reisen - viel schöner, als auf einem lausigen Platz in der prallen Sonne vom Reisen zu erzählen.


Dienstag, 23. Oktober 2012 Zagora -

. . . geht es weiter, nach Zagora, die „noch“ Piste nach Foum Zguid und weiter nach Tata, Akka




Mittwoch, 24. Oktober 2012 Igmir - Tafraoute

Weiter, das Tazougarte Tal hoch nach Igmir und Tafraoute




Donnerstag, 25. Oktober 2012 Tiznit - Mirleft

Fahren wir schöne Bergsträßchen nach Tiznit und weiter an den Atlantik, nach Mirleft.
Mirleft mausert sich gerade vom Kiffer-, Künstler- und Spinnerferienziel zum Remmidemmi Strandort für Einheimische und Spanier, die seit der Krise das billigere Marokko entdecken, das sie früher nie kennen wollten.










Freitag, 26. Oktober Mirleft - Essaouira

Nächster Halt Essaouira, jetzt sind wir richtige Touris, mit Sightseeing, Shopping und Barbier

.













Nöö, wir richten die Kanone nicht nach Westen, da liegen auch nicht unsere nächsten Reiseziele. Der Sonne entgegen
stimmt da schon eher.
4x4 hat sich aber für uns bewährt und der PickUp mit der Kabine bleibt mal für die nächste Zeit unser fliegender Teppich

Danke, dass wir das wieder erleben durften.
Danke auch an den lieben inneren Kernen von Leuten bei dieser Reise. Die die ich meine, wissen es.

Tschüs Marokko 2012



Über einen Gästebucheintrag freuen wir uns


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